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Atoma

Die Geschichte von Atoma

Atoma wurde 1946 von Wilhelm Ludwig Krämer in der Nähe von München gegründet; zunächst bestand die Tätigkeit hauptsächlich aus dem Instandsetzen von im zweiten Weltkrieg beschädigten Ladentischwaagen. 1948 begann bei Atoma die Produktion von Laufgewichtswaagen und 1959 wurde die erste Zeigerwaage gebaut.

Die Produktion von Wiegeautomaten begann 1962 mit dem Typ Atoma 501. Bestimmt werden auch heute noch Maschinen dieses Typs benutzt! Der große Durchbruch gelang Atoma 1963: Sie nahmen als einziger Hersteller von linear Wiegeautomaten auf dem Europäischer Kontinent an der Messe Interpack in Düsseldorf teil und gerade da kamen die ersten Hansella-Transwrap-Maschinen zum automatischen Formen und Verschließen von Beuteln auf den Europäischer Markt. Der Typ 501, und der spätere Typ 102, war ein mechanischer Wiegeautomat mit einer Balkenwaage mit 2 Abschaltpunkten durch die Grob und Feindosierung und 4 Schüttelrinnen, die über große drahtgewickelte Potis angesteuert werden. 1968 wurde der erste elektronische Wiegeautomat gebaut, der Typ 104. Damit war Atoma sehr modern: der Dehnungsmessstreifen, der in den jetzigen Wägezellen verwendet wird, befand sich bereits in den Wiegezellen des Typs 104!

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Auch die Entwicklung auf elektronischem Gebiet ging damals sehr schnell; schon 1972 brachte Atoma den Typ 112 auf den Markt – bei der auch mechanisch allerlei Verbesserungen durchgeführt worden waren, u.a. geschlossene Spulen in den Rüttelmagneten zwecks stärkerer Rüttelstärke (Ausschlag) und einfacherem Justieren. Diese Art von Rüttelmagnet wird auch heute noch verwendet.

Mechanisch ließ sich damals nicht mehr viel verbessern; die Typen 114 (1974) und die 200-Serie (1977) waren vor allem elektronisch moderner. Die 200-Serie mit der Atoma 233 als dem bekanntesten Typ ist das Beste, was Atoma jemals gebaut hat. Die großen Vorteile der 200-Serie sind die sehr stabile, ölgedämpfte Wägezelle, die Steuerung in Modulbauweise (jeder Wägekopf hat seine eigene Steuerung) und die beste Elektronik aller Zeiten. 1992 beendete Atoma die Produktion der 200-Serie. Zwischen 1980 und 1986 wurden noch einige Maschinen mit der Typenbezeichnung 300 und 400 gebaut. 1986 kam der Typ 500 mit einer programmierbaren Bildschirm-Steuerung, aber durch das Aufkommen der Mehrkopfwaagen, auch bei Atoma (Multipond), wurden davon nur wenig Maschinen gebaut.

 

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1986 wurde die Atoma Benelux B.V. in Best/Niederlande gegründet, um für die Atoma-Waagen selbst den Verkauf und Kundendienst auszuführen, was bis dahin durch eine Vertretung erfolgt war. Aufgrund des Erfolgs der eigenen Multihead-Waagen wurde 1987 die Schwesterfirma Multipond GmbH gegründet, bei der die Multipond-Mehrkopfwaagen gebaut werden. Atoma / Multipond verkauft kaum noch linear Wiegeautomaten, wodurch für einen Spezialisten wie LWA – Laurijsen Weegautomaten in guter Zusammenarbeit eine große Zahl von Maschinen in „typisch linearen Anwendungen“ verkauft und installiert wurden und noch täglich gewartet werden.

Von den über 3.000 Wägeköpfen, die Atoma (D) gebaut hat, hat LWA inzwischen nach vollständiger oder teilweiser Überarbeitung über 700 verkauft, allesamt mit Garantie! Dass die Qualität der linear Wiegeautomaten Atoma Typ 200/500 sehr gut ist, zeigt sich schon in der Tatsache, dass sie noch immer fast unverändert von Produzenten auf der ganzen Welt kopiert werden und auch von unserem Schwesterunternehmen Newweigh.